Nordkorea, mon amour.

 

Starke Empfindungen sind Claudia Aebischer eigentlich fremd. An der Spitze einer Delegation junger Kulturschaffender reist die Fünfzigjährige ein letztes Mal nach Pjöngjang: zur feierlichen Eröffnung der dortigen Deutschen Bibliothek. Doch schon kurz hinter der chinesischen Grenze sieht sie sich mit einer Erscheinung konfrontiert, die eine alte Sehnsucht in ihr weckt. Eine Begegnung, die alles neu und anders macht – gibt es das? Das Phänomen hat, wie Claudia erfährt, einen Namen. Sunmi ist Germanistin, Dolmetscherin und Agentin der DVRK.

 

Von seiner Reise nach Nordkorea 2017 brachte Andreas Stichmann keine literarische Reportage und kein erzählendes Sachbuch heim, sondern die Idee zu einem Roman. «Eine Liebe in Pjöngjang» ist mehr als das, es ist ein Abenteuer. Die unwahrscheinliche Geschichte einer Liebe zwischen zwei ungleichen Frauen, zwei Lebensaltern, zwei Kulturen. Ein Buch, das sich das Fremde anverwandelt wie jemand, der sich verliebt: schlagartig, voller Hingabe, geblendet vom Leuchten

 Erscheinungstermin 08.03.2022                          der eigenen Projektionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie führt aus der deutschen Provinz in den Iran und weiter ans Kaspische Meer: die Suche nach Ana – Ana, der Tankstellenräuberin, Ana, deren persischer Vater nie so recht hat Fuß fassen können im deutschen Exil. Es ist ein weiter Weg, kreuz und quer durch die Wüste, voller komischer und rätselhafter Prüfungen, die Rupert zu bestehen hat – und mit ihm sein schizophrener Freund Robert, der am liebsten Vögel beobachtet, der die Welt nicht versteht und stattdessen das Schachspiel neu erfindet.
So war das zumindest, bis Ana kam. Bis Rupert und Ana abgehauen sind, um das große Leben zu beginnen. Und bevor Ana plötzlich verschwand.

 

«Das große Leuchten» ist der Roman einer ausgedehnten Reise, abgründig, empfindungsstark und voller abenteuerlicher Echos. Einhörner und Jäger, Derwische und Ex-Generäle, russische Kleinkriminelle, opiumrauchende Kunstfilmerinnen und uralte Orangenfarmer finden darin Platz – Figuren, die niemals

                                                     blinzeln, sondern «brennen, brennen, brennen wie

                                                     phantastische gelbe Wunderkerzen» (Jack Kerouac).

Bremer Literaturförderpreis 2012

Pfaffenhover Literaturpreis 2012

 

 

 

 

"Was, wenn es eine ganz neuartige Bewegung gäbe? Eine Bewegung, die beides ist: Sexy und politisch, eine globale, provozierend optimistische Bewegung, die sagt: Wir lieben die Freiheit! Und die Welt!"

 

Ein Mann sucht, von einer großen Idee beseelt, nach Komplizen. Er findet, erstens: Bianca, die blauhaarige Tankstellenräuberin, die aus Deutschland verschwinden will. Zweitens: Küwi, der mit seinem Metalldetektor schon viel zu lange nach Schätzen sucht. Und drittens: Ramafelene, den Sozialarbeiter, der genug davon hat, dass keiner seinen Anweisungen folgt. Ein Abenteuer, das in nichts Geringerem besteht, als in dem Plan, die Welt zu retten, beginnt.

 

Andreas Stichmann, für "Jackie in Silber" und "Das große Leuchten" gefeiert, zählt zu den begabtesten literarischen Stimmen der Gegenwart. Sein Sinn für Komik, seine Sympathie für Verlierer und Verlorene sind unübertroffen, ebenso sein Sprachgefühl und seine Ausdruckskraft.

 

 

Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk ist ein hochkomischer, hochoptimistischer und zutiefst ernsthafter Roman, der von den Rändern der Gesellschaft direkt ins Herz der Sache trifft. Ein Roman über Güte, Durchtriebenheit, Solidarität... und die Entführung eines Millionenerben.

 

 

 

 

 

Andreas Stichmann hat nicht einfach ein Buch geschrieben - er hat eine Rakete gebaut!

Thomas Pletzinger

 

Clemens Brentano Preis 2009

 

Held sein! Darum geht es doch. Frisch auf, geradeaus! Ein Afrikareisender stolpert über ein Riesenmädchen. Eine Witwe wartet am Zuckerwattestand. Eine freiheitsliebende Mutter bricht am Frühstückstisch zusammen. Und die Kneipengemeinschaft setzt alle Hoffnung auf den großen Verkünder.

 

Andreas Stichmanns Helden laufen im Scheitern zur Höchstform auf. In elf Erzählungen trifft der Leser auf einen Blick, der sich abseits der begangenen Wege ganz neu auf die Welt einlässt. Mit allen Folgen.
Andreas Stichmanns Texte sind witzig, ohne mit dem Humor durch die Luft zu wedeln. Sie schimmern an ungewohnten Stellen. Und es finden sich Sätze in ihnen,  mit denen man sofort seine Wohnung schmücken möchte.