Andreas Stichmann

1983 in Bonn geboren, lebt in Berlin. Arbeitete längere Zeit in einer selbstverwalteten Dorfgemeinschaft in Südafrika. Studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2008 erschien sein Erzählungsband
Jackie in Silber, für den er vielfach ausgezeichnet wurde – unter anderem mit dem Clemens-Brentano-Preis und dem Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin. Er erhielt den Kranichsteiner Literaturförderpreis, den Hamburger Förderpreis für Literatur 2010, zuletzt den Bremer Literaturförderpreis 2013. Das große Leuchten, erschienen 2012, ist sein erster Roman, ein Auszug daraus wurde 2012 für den Bachmannpreis nominiert. Im Februar 2017 erschien sein zweiter Roman Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk, ausgezeichnet mit dem Bayern2-Wortspiele Preis.

 


Auszeichnungen

Bayern 2 Wortspiele Preis 2017
Writer in Residence Paris 2016

Stipendium Künstlerhaus Edenkoben 2016

Bremer Literaturförderpreis 2013

Eingeladen zum Ingeborg Bachmann Preis 2012

Junger Literaturpreis Pfaffenhofen 2012

Hamburger Literaturförderpreis 2010

Kranichsteiner Literaturförderpreis 2009

2. Preis, MDR Literaturpreis 2009, Preis der Elke und Thomas Loest Stiftung

Grenzgänger Stipendium der Robert Bosch Stiftung 2009

Clemens Brentano-Preis 2009 für "Jackie in Silber"
Writer in Residence Jakarta

Stipendiat des Literarischen Colloquium Berlin 2009

Stipendium der September-Gesellschaft Lamspringe 2009

Debütpreis des Poetenladens 2006.

Ausgewählt zum 14. Open Mike in Berlin

Preisträger des Treffens junger Autoren 2002 und 2004

Holzhäuser Heckenthaler Kurzgeschichtenpreis

1. Preis beim Bonner Pegasus Wettbewerb für junge Literatur.

Endrunde MDR Literaturwettbewerb 2010

 

 

 

Pressestimmen

 

 

«Dieses Buch wird Ihr Leben verändern.»(Stadtkind Hannover)


 «Hier hat ein Autor wirklich etwas Neues zu erzählen; oder besser: er erzählt auf neue Weise. Stichmanns Welt ist nicht einfach alles, was der Fall ist. Sie ist aber auch nicht einfach nur Text. Wenn man nur lange genug auf die Seiten blickt, ohne zu blinzeln, sieht man das Licht hinter den Buchstaben leuchten … Ein großartiges Romandebüt. Eine lässige Ode an die weltenschaffende Kraft des Erzählens. » (Die Welt)


 «Ein wenig fühlt man sich beim Lesen in die intensiv flirrige Atmosphäre eines David-Lynch-Films versetzt … ein hochkontrollierter und durch die Schönheit seiner Sätze bestechender Roman.» (Deutschlandradio Kultur)

«Fulminant.» Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

"Es sind die kleinen Übergänge und kleinen Verschiebungen, welche den Roman zu einem kleinen Ereignis machen, die verschiedenen Register seiner Prosa... Andreas Stichmann lässt den mittleren Realismus weit hinter sich." Peter Körte (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

"Das ist mutig und gelungen." Lena Bopp (FAZ)

 

«Ein intensiver, überbordener Roman.» Carola Ebeling, Die Tageszeitung

"Was Wolfgang Herrndorfs "Sand" versprach, löst Andreas Stichmann ein mit seinem grandiosen Spionage-, Abenteuer, Liebesromandebüt."
Jan Drees (WDR 1live )

 

«Eine Selbstermächtigung von ungeheurem Ausmaß; eine Atmosphäre von permanenter latenter Bedrohung, eine Sehnsucht nach heiler Welt darin … ein Preiskandidat, ganz gewiss.» Christoph Schröder, ZEIT Online

 

«Andreas Stichmann schafft es immer wieder, die bereisten Realitäten mit großem Sprachmut ins traumhaft Halluzinatorische, ins phantastisch Irrationale zu heben, ganz so, wie Literatur mit uns umgehen soll.» Erhard Schütz, Das Magazin

 

«Die Prosa im ersten Roman des 1983 geborenen Andreas Stichmann wirkt beiläufig. Doch sie ist im höchsten Maße konzentriert: Es ist die traumtänzerisch sichere Sprache eines Schriftstellers, der weiß, dass ein falsches Wort zum Absturz führt, und der doch ein realistischer Autor sein will, einer, der zum inneren Kern der Wirklichkeit vorstößt und sie zum Leuchten bringt. Diese Balance zwischen zwei Erzählweisen erschließt uns eine Weltsicht, wie es sie in der deutschen Gegenwartsliteratur so noch nicht gab.»

Meike Feßmann, Literaturen


"Es ist atemraubend, wie präzise, klug und knapp der 1983 in Bonn geborene Autor schreibt, wie lässig, schön und floskellos" (WDR, 1Live)

„Ohne Zweifel: Ein jungmeisterlicher Aufschlag voll fiktionaler Energie und Verführungskraft.“ (Stuttgarter Zeitung)

"Eine stille, helle, kleine Großartigkeit von einem Buch" (Stadtrevue Köln)

"Aus der Flut der Familienromane sticht ein Buch wie das Romandebüt von Andreas Stichmann wohltuend heraus." (Spiegel)

"Der knapp 25-jährige Autor hat elf großartige Erzählung geschaffen. Stichmann versteht es, auf ein paar Seiten kongenial das inhaltlich Wesentliche mit einer treffenden Sprache zu verbinden. Keiner der Texte geht einem so schnell wieder aus dem Sinn. Es sind die besten, prämienwürdigen Erzählungen in diesem Herbst." (Berliner Literaturkritik)

 

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